Bildungsnetzwerk / Best practice

Abschauen erlaubt!

Der Begriff "best practice", auch Erfolgsmethode, Erfolgsmodell oder Erfolgsrezept genannt (...) bezeichnet bewährte, optimale bzw. vorbildliche Methoden, Praktiken oder Vorgehensweisen (Wikipedia).

Viele Bildungseinrichtungen, Akteure und Engagierte haben tolle Ideen und gute Erfahrungen mit einem besonderen Angebot, Projekt oder Lernort gemacht. Das ein oder andere lässt sich möglicherweise auch in Ihren Bildungsalltag integrieren, übertragen oder zu einer Projektidee umwandeln.

Ihre Mithilfe ist gefragt! Stellen Sie uns Ihre Aktionen, Maßnahmen, Ideen und Kontakte zur Verfügung, sodass andere davon profitieren können. Kontaktieren Sie dazu gerne die Koordinatorin des Bildungsnetzwerks (siehe Kontakt).

Wie kommt der Apfel in die Flasche?

Die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Heimbach fanden die Aktion toll: einen Vormittag waren sie beim Obst- und Gartenbauverein Heimbach und erlebten wie aus Äpfeln leckerer Apfelsaft gepresst wird.

Und das war noch nicht alles! Nach einer Wanderung von der Grundschule zur Heimbacher Höhe wurde tatkräftig mit angepackt: Äpfel zerkleinern, häxeln und in der Obstpresse zu Saft verarbeiten. Natürlich gab es auch eine Kostprobe!

Daneben lernten die Kinder viel über heimische Obstsorten, Anbau und Schnitt der Obstbäume kennen. Bei einem Rundgang über das Gelände, begleitet von zahlreichen Kamerunschafen, genossen alle den entspannten, abwechslungsreichen und sonnigen Tag. Verschiedene Apfelsorten, Birnen und Zwetschgen wurden geschmeckt, die Astschere durfte unter Anleitung bedient werden.

Am Ende waren sich alle einig: das schreit nach einer Wiederholung! Die Lehrkräfte möchten gerne wieder kommen und diesen außerschulischen Lernort weiter empfehlen.

 

Schüler drehen Erklärvideo zum Nationalpark

15 Schülerinnen und Schüler des Idar-Obersteiner Göttenbach-Gymnasiums haben in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Nahe TV bei einer Projektwoche ein knapp fünf Minuten langes Erklärvideo über den Nationalpark erstellt. Das Video kann über den Youtube-Kanal des Nationalparks, sowie über die Startseite der Website www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de aufgerufen werden. Auch hier gelangen Sie zum Video. 

Die Idee für das Projekt entstand im Netzwerk „Elementar- und Schulpädagogik“ des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Dort ist auch das Göttenbach-Gymnasium aus Idar-Oberstein vertreten. Die Biologielehrerin Angela Schumacher, die zusammen mit ihrer Kollegin Andrea Kathary das Projekt von schulischer Seite betreut, sieht in der Zusammenarbeit mit dem Nationalpark eine große Chance: „Der Nationalpark liegt in Reichweite unserer Schule. Wir möchten die jungen Menschen mit dem Gebiet und der Idee, die dahinter steckt, vertraut machen. Ein Erklärvideo selbst zu drehen ist eine sehr motivierende Herangehensweise.“

Der gesamte Arbeitsprozess wurde auf Kamera festgehalten und zu einem Making-Of-Video zusammen geschnitten. Beide Videos können auf dem YouTube Kanal des Nationalparks angesehen werden: youtube.com/nationalparkhunsrückhochwald

Projekt "Als Oma und Opa klein waren"

Ein Kind aus der KiTa Ruschberg brachte eine Puppe von früher mit, alle bestaunten diese. Von den Kindern kamen Beiträge was zu Hause alles an "alten Sachen" zu finden sei...die meisten Dinge von Oma und Opa.

Daraus ergab sich die Idee für das tolle Projekt! Unter anderem erforschten die Kids Themen wie Waffeln backen früher und heute, alte und neue Telefone, Spiel- und Schulsachen von früher und heute. Sie besuchten die alte "Schmiede Bier" in Baumholder, es gab einen Großelternnachmittag, typische Mahlzeiten von früher wurden erschmeckt...und vieles mehr!

Zum Abschluss gab es ein großes Sommerfest an dem alle zusammen eine "Zeitreise" machten.

Entdecken Sie alles in der Projektzeitung mit anschaulichen Bildern!

©: Kita Ruschberg

Erlebnisreiche Kinderstadtführung in Baumholder

Wie in jedem Jahr fand auch in diesen Sommerferien erneut eine Kinderstadtführung mit Ernst Schmitz in Baumholder statt. 

Beliebt bei den Kindern ist die Kinderstadtführung schon seit vielen Jahren - manche der Kinder sind "Wiederholungstäter" und kennen sich bereits bestens in den Straßen und Winkeln der Stadt aus. Ernst Schmitz weiß, wie man das Interesse der Kinder für ihre Heimatstadt wecken kann und erzählt auf der Kid's Tour anschaulich und kurzweilig über die Stadtgeschichte.

In diesem Jahr war das Besondere, dass auf den Spuren des Schlossgespensts "Hui Buh" ein verloren gegangener Schlüssel wieder gefunden werden musste, sodass am Ende der Tour eine üppig ausgestattete Schatzkiste geöffnet werden konnte. 

Auf ihrem Weg durch die Altstadt Baumholders ist die Gruppe zahlreichen Hinweisen, die an markanten Punkten wie der "Wäschbach", der "Schmiede Bier" oder dem "Dicken Turm" versteckt und gefunden wurden, nachgegangen. 

Besonders beliebt bei den Kindern war die Schmiede Bier und der Dicke Turm, in denen man sich nicht nur umschauen durfte, sondern auch tatkräftig auf den Amboss hauen oder das Innenleben des Turmes erkunden konnte - mit Schreckmoment! Denn das Schlossgespenst tauchte zur Freude der Kinder leibhaftig auf!

Anbei einige Impressionen der Tour.

Hier geht´s zum ausführlichen Artikel der VG Baumholder mit weiteren Fotos.